Das 18te Kamel & Komplizen

Mission

Wir arbeiten in einer "Sozietät für Digitale & Soziale Transformation" – als klienten- und fragenzentriertes Hybrid zwischen Forschungsinstitut, Beratungshaus, Think Tank, Kommunikationsagentur, Akademie, Software-Entwickler und Personalvermittler.

Kurz: es geht um wirksames Wissen für die Kognition und das Können der Komplexitäten des nächsten Kapitalismus – einer „Sozialen digitalen Marktwirtschaft“. Nicht karitativ, sondern kreativ – also sinnstiftend und -bildend. Mehrwertig innovativ – technologisch, digital, sozial.

nutshell & essenceWas macht das 18te Kamel anders & warum braucht es etwas anderes als nur Beratung?

Was macht das 18te Kamel & Komplizen?

Wir sind da – in Wendephasen der organisationellen und auch individuellen Biographien: ob Hochzeiten wie Post Merger-Integrationen, Job-Wechsel wie organisationsverändernden Geschäftsmodell-Innovationen bis hin zu Börsengängen, ob Veränderungswünsche der Selbstorganisation wie post-digitale Personal- und Organisationsentwicklung oder eben auch Trennungen oder Scheidungen für Führungsnachfolgen: Wendephasen sind Krisensituationen, aus denen Erfolge entstehen oder gelernte Erfolgssituationen, die zu Krisen werden könnten.

Solche Wendephasen brauchen zunächst fragende Forschung, dann eine konsistente Kommunikation, also eine selbst-verständliche und sinnstiftende Geschichte, und letztlich eine bewegende Bindung zu den Menschen und den Ökosystemen.

Ob dies strategische Führungspositionen in Branchentransformationen der Mobilität, Financial Services, der Gesundheit, der Energie, der Bildung sind sowie bei politischen Reformen im breiten Kontext der »Sozialen digitalen Marktwirtschaft« – es sind immer harte Weichenstellungen in der Biographie für viele andere Biographien in der Gesellschaft. Diese Verantwortung braucht Partner. Das 18te Kamel als Sozietät - im engeren Sinne des Wortes - will eine gute Gesellschaft dafür sein.

Was macht das 18te Kamel anders?

Kamele können als Wüstenschiffe lange Durststrecken durchhalten und Oasen imaginieren, lange bevor andere sie ahnen. Beides ist in Transformationphasen überlebenswichtig.

  • Das 18te Kamel arbeitet als entre-preneur: als Zwischenhändler – zwischen den Disziplinen, Kulturen, Hierarchien, Abteilungen, Branchen, Sektoren (Staat, Markt, Dritter Sektor bzw. Zivilgesellschaft) und den Generationen. Und dies unternehmerisch – also risikobewusst.
  • Das 18te Kamel ist ein breiter Bauch-Laden von situationsangemessener System-Sprachen- und Methodenvielfalt. Mit gutem Bauch-, Sprach- und Theoriegefühl datenbasiert. Sinnlicher als blosse Algorithmen und kühles Kaufmännisches. 
  • Das 18te Kamel arbeitet mit Klienten für Klienten – an deren Autorenschaft der eigenen Biographie – in Hand- und Schönschrift...

Warum keine klassische Beratung mehr?

Alle Mitglieder der Sozietät kennen klassische Beratungsgesellschaften und Agenturen aus eigener Arbeit.

— Beratung – so wie wir sie als Profession kennen – ist nun 103 Jahre alt.
— Beratung wird sich im 21. Jahrhundert verändern – und das beginnt.
— Beratung ist selbst der digitalen und sozialen Transformation ausgesetzt.

Als Sozietät für digitale und soziale Transformation setzt das 18te Kamel auf eine Wissenswirksamkeit, die sich nur noch aus einen Hybrid von Wissensquellen der Gesellschaft zusammensetzen kann – und ohne Rat-Schläge aus vermeintlichem Besser-Wissen.

Wir wollen mit dem Klienten das Denken erarbeiten, wie die eigene Biographie selbst geschrieben werden kann, die weniger mit Beratung und mehr mit der Selbstbeobachtung von bisherigen, gegenwärtiger und zukünftiger Relevanz zu tun hat. Dafür haben wir zahlreiche erprobte Ansätze, Methoden, Partner und Erfahrungen – in Organisations-, Politik-, Stiftungs- und NPO-Beratung.

Eine Sozietät ist eben eine Gesellschaft für die Gesellschaft aus der breiten Gesellschaft – ob Kultur, Wissenschaft, Politik oder Wirtschaft. Sozietäten schauen nach dem Gesellschaftsrecht. Alles andere können klassische Beratungen immer noch besser.

Warum braucht es Komplizinnen und Komplizen?

„Wer um Rat bittet,
sucht fast immer einen Komplizen.“

Der italienische Mathematiker und Astronom Joseph-Louis de La Grange wusste genau, wen man sucht, wenn es um wichtige Themen geht. Keinen Wichtigtuer, sondern einen, der mit einem in das Risiko geht, der Schmiere steht, Erkundigungen einholt, auch mal eine Räuberleiter macht. Das 18te Kamel kann ja auch nur eine Lösung sein, wenn die 17 Kamele und das Testament als Herausforderung mitwirken.

Das 18te Kamel als Sozietät braucht Komplizen aus der ganzen Gesellschaft, unerwartete Bündnisse, nahe Nachbarschaften und strahlende Satelliten – kurz Mitstreiterinnen und Mitstreiter.

Komplizen braucht es aus

  • Bereichen der Wissenschaft: ProfessorInnen wie Studierende und DoktorandInnen aus den Gesellschafts-, Kognitions- und Technikwissenschaften,
  • der bodenständigen Organisations- und Personalentwicklung, 
  • der reflexiven Informationstechnologie,
  • der technischen, digitalen und sozialen Innovationsarbeit,
  • dem Coaching mit Fokus auf authentisch umsichtige (Selbst-)Führung,
  • den performativen Künsten und Architektur, 
  • den kommunalen, nationalen wie supranationalen Politik-Welten,
  • den risiko-bewussten und -finanzierenden unternehmerischen Stiftungen, Vermögenden und Finanzdienstleistern,
  • dem systemrelevanten Dritten Sektor.

Kurzum: Das 18te Kamel lebt als Sozietät in bester Gesellschaft von Komplizen – für eine bessere Gesellschaft in komplizierten Zeiten. 

roots & wingsWo kommen wir her & wohin soll das noch führen?

Gute Erziehung haben wir alle genossen – also Wurzeln in unserer Vergangenheit gebildet, die unsere Geistesgegenwart speisen, mit Flügel für unsere Zukünfte.

Wer mit den Komplizen des 18ten Kamels arbeitet, sollte wissen, auf wen und auf was sie bzw. er sich einlässt....

  1. Kamele und Komplizen sind alle – mal früher mal später – in die Einbahnstrasse der Reflektion eingebogen. Wer nachdenkt, denkt besser vor und dann wieder darüber nach, ob es richtig und gut war. Immer weiter. 
  2. Kamele und Komplizen sind keine klassischen WissenschaftlerInnen: wir können und wollen nicht nur Reflektion, sondern auch immer Aktion. Aber Sie lassen sich als Klient tatsächlich auf interdisziplinäre Theorien ein – und bekommen diese sogar in der Zusammenarbeit vermittelt, denn es gibt wirklich nichts Praktischeres. Insbesondere, wenn Sie mit Daten zu tun haben, wie Albert Einstein präzise schlussfolgerte. 
  3. Kamele und Komplizen sind keine Angestellten: wir sind – wie man sich auch anstellt – lieber selbstständig und das gemeinsam. Wir haben alle Erfahrungen in Existenzgründungen bzw. Geschäftsführungen und Unternehmertum – und dies in so unterschiedlichen Bereichen wie Architektur, Coaching, Kommunikationsagenturen, Krankenhäuser, Künsten, Politikberatung, Sozialer Arbeit, Softwareentwicklung, Stiftungen, Universitäten und Weiterbildung. Und das aus einem Grund: unsere Leistungen des Wirksamen Wissens müssen im Sinne einer Loyalität durch Kritik frei sein – und diese Verantwortung müssen wir übernehmen.
  4. Kamele und Komplizen sind keine Management-Gurus: wir lieben komplexere Gesellschaftsbeobachtung und schütteln bei Einfalt die Reiter einfach ab. Ross Ashby hatte mit seinem „Gesetz der erforderlichen Varietät“ recht: Nur gesteigerte Binnenkomplexität lässt uns mit Aussenkomplexität umgehen. Ob soziologisch, politisch, ökonomisch, psychologisch, neurologisch: wir schauen auf Interaktion, Organisation und gesellschaftliche Systeme – also auf ihre Kommunikationen und deren Konsequenzen.
  5. Kamele und Komplizen sind keine Kurzstreckenläufer: wir lieben Eigenzeiten der Veränderung, akzeptieren Langsamkeiten von Erkenntnis bis zur Umsetzung – können aber lange Durststrecken ohne Wasserstelle durchhalten. Auch im Staffellauf.
  6. Kamele und Komplizen können keinen Mainstream: wir hinterfragen auch mal herausfordernd und arbeiten dann umsichtig für die Leitmotive der Zukunft.
  7. Kamele und Komplizen können keine Legitimationsberatung: wir haben Lust auf Gestalter und Freude am Unterstützen. Wir haben den Wunsch, wirksam zu werden. Wir leben von unserer Freude und Verliebtheit in die gemeinsam entwickelte Geschichte von morgen.
  8. Kamele und Komplizen können keine schlichte Gewinnmaximierung, denn Gewinne sind zwar der Sauerstoff des Lebens, aber wir brauchen mehr Sinn im Leben als zu atmen. Wir nennen es die „Purpose Profits“. 
  9. Kamele und Komplizen sind keine Generationengläubigen, sondern glauben an die generische Kraft des Intergenerativen - 68er, Boomer, X,Y,Z.

Klingt abstrakt? Schauen Sie doch mal die Mitglieder der Sozietät ganz konkret an. Die kommen übrigens nur zusammen – und zwar immer so, dass sie eigentlich gar nicht passen. 

purpose & impactWarum machen wir das & wie richtig wirkungsvoll?

Das 18te Kamel & Komplizen sind - im engen Verständnis einer Sozietät - der Sozialen Innovation verpflichtet, also gesellschaftlichen Innovationen durch Gesellschaft.

Der US-amerikanische Soziologe William Ogburn hat diese Idee der Sozialen Innovation in den 20er Jahren des 20. Jahrhundert erstmals diskutiert, die nun das 21. Jahrhundert wohl mehr prägen dürfte als die Digitalisierung.

Die Soziale Innovation muss mit der Wahrnehmung des Disruptiven und dem Substitutiven der Digitalisierung umgehen – um sich dieser mächtigen Transformation zu bemächtigen.

Das 18te Kamel & Komplizen interessieren sich daher für komplizierte Kunden und komplexe Fragen – und die originären Antworten.

Das 18te Kamel & Komplizen glauben an die sozial- und geisteswissenschaftliche Kulturalisierungsnotwendigkeit der digitalen Transformation – jenseits des reinen Möglichkeitsraumes.

Das 18te Kamel & Komplizen sehen sich einer neuen Ethik der Mensch-Maschine-Interaktion verpflichtet und der Zivilgesellschafts- und Internetfolgenforschung. Heisst in der praktischen Umsetzung: vorsorgende Organisations-, Personal-, Innovations- und Reformentwicklung – und dies unterstützt insbesondere im Bereich der Bildung, des Coachings und der Kommunikation.

Zusammenfassend: Wir wollen in hoher Geistesgegenwärtigkeit das individualisierte "Zukunft Perfekt“ – und auch das wird weiterzuentwickeln sein.

 

Das 18te Kamel & Komplizen lassen sich an der Wissenswirksamkeit ihrer Arbeit messen. Wenn der Klient es will, dann nehmen wir gern auch ein Achtzehntel des messbaren Transformationserfolges – wie auch immer gemessen. Oder wir gehen selbst für das Prototyping in die mitunternehmerische Gesellschafterrolle.

Warum muss man für Präsentations-Folien bezahlt werden, wenn es doch Realisations-Folgen gibt?

Und warum wir das machen? Wir wollen nach der Zusammenarbeit schlauer sein – und stehen dazu auch ehrlich, denn der Kunde weiss ja meist mehr.

clients & partnersFür wen und mit wem arbeiten wir so gern & warum?

Für individuelle und institutionelle Biographie-Entwicklung von Personen und Organisationen mit 

  • ernsthafter Freude an gegenwärtiger Enkelfähigkeit
  • mit veränderungsbereiter Neugier aus seiner Geschichte
  • mit einem Blick für das vermutet Übersehene
  • mit Authentizität in den Selbst-Inszenierungen
  • mit Sinnstiftung und Wertschätzung als effiziente Wirksamkeit
  • mit Komplexitäts- und Kooperationswünschen.

Eine nachhaltige wirksamkeitsverpflichtete Arbeit mit Klienten, die Soziale- und Geschäftsmodell-Innovationen komplex angehen – und dies auch in einer intersektoralen Logik zwischen Markt, Staat und Zivilgesellschaft. Unternehmerische Wohlfahrt, Sinnstiftende Gesellschaftliche Kapitalgesellschaften, Unternehmerische Stiftungen, Mobilisierende Öffentliche Verwaltung und so weiter.

 

Für wen arbeiten wir konkret & haben wir gearbeitet? 

Wir arbeiten nur für Klienten, die wir eigentlich metaphorisch wie physisch umarmen wollen. 

Unsere Klienten kommen aus allen Branchen der Wirtschaft – ob jung und traditionell, sehr familiär oder global, der Ministerien, der zivilgesellschaftliche Organisationen, der Bildungseinrichtungen, der Wohlfahrtsverbände, den Sozialunternehmen, Stiftungen und der Politik. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie sind nachdenklich in ihrer Strategiearbeit für Identität und Innovation. 

In den letzten Jahren haben unsere Komplizen in der Zusammenarbeit mit folgenden Klienten, in der Regel auf Vorstandsebene bzw. Bereichsverantwortung, lernen dürfen – und das oft schon mit der Haltung des 18ten Kamels:

Beispiele für Unternehmen: von Altana, Audi, Beiersdorf, BMW Mini und Daimler bis Vienna Insurance Group (VIG), Volkswagen, Zeppelin oder ZF Friedrichshafen.  

Beispiele Bildung, Wissenschaft, Verlage: von Brand eins, Kiron Higher Education, Nicolai Publishing, über die Quadriga, den Stifterverband der deutschen Wissenschaft oder die Freien Schulen Anne Sophie der WÜRTH Stiftung.

Beispiele Stiftungen, NPOs, NGO´s Wohlfahrt: Von der Caritas über die Karl Schlecht Stiftung und RockYourLife bis hin zur Schöpflin Stiftung oder Siemens Stiftung. 

Beispiele Politik: Bundesministerium für Bildung und Forschung (u.a. Forschungsunion und Projekte), Innovationsdialog der Bundeskanzlerin, Beraterkreise von Bundesministern.

  

Auf Anfrage können wir zu jedem der hier angebenenen Kompetenz- und Themenfelder Referenzen geben. 

mental & methodological infrastructuresWie arbeiten wir & warum mindestens zu zweit?

»Für einen Hammer ist die ganze Welt ein Nagel...«
Vielen Denkern zugeschriebenes Bonmot.

»Das Problem definiert sich aus der anbietbaren Lösung
– dem Beratungsprodukt.«

Vielen Beratern zugeschriebene Arbeitsweise.

»Drop your tools!«
Karl E. Weicks Forderung an Feuerwehrleute, die beim Löschen von Waldbränden verbrennen. 
Und damit wohl auch die werkzeugverliebten MBA-Programmen und BWL-ProfessorInnen... 
 

Wie wir arbeiten?

Zweigleisig: Wir kommen immer mindestens zu zweit – also niemals einfach.

Schwindelfrei: Wir sind ein ehrlicher & loyaler Hofnarr, der sich etwas erlauben darf und muss.

Eigenwillig: Wir arbeiten forsch, futuristisch, ganzheitlich, genau.

Zuverlässig: Überraschend. Wir setzen auf eigene oder fremde Studien – empirisch empathisch.

Anti-Ideologisch: Wir können, pflegen und entwickeln viele Theorien- und Methoden. Aber die Kundenfrage entscheidet – nicht unsere Präferenz.

Sprungkräftig: Wir mögen Turn around-, Post Merger-, Krisen-Management – denn es kann nur besser werden.

Redselig: Wir machen keine Arbeit – ohne die interne (bzw. externe) Kommunikation des Klienten.

Leutselig: Wir bringen immer Leute mit, die dem Kunden eine Geschichte erzählen können – die ein Kapitel aufmacht.

Glückselig: Wir arbeiten sehr ernsthaft mit Humor, Ironie und Froh- und Wahnsinn, also alles, was Menschen glücklich macht.

 

Warum wir produktive Schizophrenie mögen?

Weil es wohl nicht anders geht.

Unsere mentalen und methodischen Infrastrukturen liegen in der konstruktivistischen, soziologischen, kybernetischen und psychologischen Annahme des “Sowohl-als-Auch´s“. Wir sind überzeugt vom „und“ – bzw. dem „&“. Also vom Verbindenen des Unverbundenen, vom Oszillieren in Paradoxien – und deren Agilitätsgewinnen. 

Wir arbeiten an der Ambidextrie, wie man das nennt, wenn man Rechts- und Linkshänder zugleich ist, also

  • komplexsteigernd & komplexitätsreduzierend übersetzend,
  • provokativ & mediatisierend in der konkreten Interaktion, auf der Meta-Ebene & dann sehr Mikro in Prototypen und IT-Applikationen,
  • forschungsbasiert & unternehmerisch,
  • unbeeindruckt (von allem sogar uns) & druckvoll,
  • traditionell & disruptiv für bestehende & zukünftige Geschäftsmodelle gleichzeitig,
  • theorievermittelnd & praxisbefähigend in der Herleitung von Lösungen,
  • empathisch & empirisch in der Bewertung von Analysen,
  • unabhängig & verbunden im Sinne einer Loyalität.
name, story & historyWelche Geschichte steht hinter unserem Sozietätsnamen?

Wir glauben an die Kompetenz der "Virtuosen Nachbarschaftspflege" und sehen daher das Management im neuen Jahrhundert in verschiedenen paradoxen Anforderungen verschiedener Nachbarn. Das schreibt und liest sich so leicht. Aber Sie kennen das: Wahre Paradoxien sind unangenehm. Sie sind nicht nur einfache Widersprüche oder komplizierte Gegenrede, sondern tatsächlich komplex.

Das liegt daran, dass die Bedingungen für die Möglichkeit gleichzeitig die Bedingungen der Unmöglichkeit sind - und dies durch eine Selbstbezüglichkeit... zu komplex?

Denken Sie doch an die Geschichte des Kreters, der Ihnen sagt, dass alle Kreter lügen... Genau. Der Kreter redet über sich und die Bedingugen der Wahrheit sind gleichzeitig die Bedingungen der Lüge. Das ist faktisch post-faktisch. 

Es gibt aber auch Paradoxien, welche höchst angenehm sind: hier werden die Bedingungen der ermöglichenden Lösung nach der Realisierung nicht mehr benötigt; hier lösen die Ermöglicher von Lösungen nichts selbst, sondern diejenigen, die das Problem hatten - aber in dieser Selbständigkeit sind sie eben nicht allein.     

Und das erinnert an eine alte, eine sehr alte Geschichte. Der Kybernetiker Heinz von Foerster erzählte sie gern und sie passt für eine wirkungsvolle wie zurückhaltende Ermöglichung des Unmöglichen ganz zauberhaft.   

 

Die Geschichte vom 18ten Kamel 

Ein Mullah ritt auf seinem Kamel nach Medina; unterwegs sah er drei Männer neben einer Herde von Kamelen stehen. Die drei Männer wirkten sehr bedrückt und niedergeschlagen. »Was ist euch geschehen, Freunde?«, fragte er, und der älteste antwortete:

»Unser Vater ist gestorben.«

”Allah möge ihn segnen. Das tut mir leid für euch. Aber er hat euch doch sicherlich etwas hinterlassen?«

»Ja«, antwortete der junge Mann, »diese siebzehn Kamele.«

»Dann seid doch fröhlich! Was bedrückt euch denn noch?«

»Tja, es ist nämlich so«, fuhr der ältere Bruder fort, »sein letzter Wille war, daß der älteste Sohn die Hälfte der Kamele bekommen soll, ich ein Drittel und mein jüngerer Bruder jedes neunte. Wir haben schon alles versucht, um die Kamele aufzuteilen, aber es will einfach nicht funktionieren.«

»Ist das alles, was euch bekümmert, meine Freunde?«, fragte der Mullah. »Dann will ich Euch in dieser schweren Zeit doch mein Kamel geben, und laßt uns sehen, was dann passiert.«

 

Nun können Sie die Geschichte selbst errechnen:

Von den nun achtzehn Kamelen bekam der älteste Bruder die Hälfte, also neun Kamele, der mittlere ein Drittel, also sechs und der jüngste Bruder ein Neuntel, also zwei Kamele. Es ging wundervoll auf. Nur: Es blieb das 18te Kamel übrig. Das Kamel, das ihnen der Mullah gegeben hatte.

Die Brüder bedankten sich bei dem Mullah und gaben es ihm zurück. Dieser stieg wieder auf und ritt weiter, und die Brüder winkten ihm nach. 

  • Es ist eine Geschichte der Unterstützung, ohne sich als Unterstützender selbst zu verbrauchen.
  • Es ist eine Geschichte des Teilens, ohne alles andere zerteilen zu müssen.
  • Es ist eine Geschichte des gemeinsamen Nenners, mit dem sich jeder besser stellt.
  • Es ist eine Geschichte, die anregt, sich als Organisation und verantwortliche Person zu fragen:
    „Für wen kann ich das 18te Kamel sein?“ 

P.S. Alt- und Neuwelt-Kamele haben ein besonderes Immunsystem und damit Resilienz. Und: Trampeltiere sind tatsächlich nahezu ausgestorben, wobei wir vermuten, dass noch einige bei uns sind – in Zugewandtheit zum Klienten. Wir nennen dieses Angebot "The Jester". 

 

 

* Siehe Littmann, Peter / Stephan A. Jansen (2000): Oszillodox, Virtualisierung - die permanente Neuerfindung der Organisation, Klett-Cotta, S. 184.  

Und noch ausführlicher zu Heinz von Foerster: Segal, Lynn (1986). Das 18. Kamel oder Die Welt als Erfindung. Zum Konstruktivismus Heinz von Foersters. München.

What you don’t see yet
is what you get.

Menschen

Das 18te Kamel & Komplizen kommen am liebsten in Karawanen, aber zumindest zu zweit. Denn irgendwie sind Transformation auch zweischneidig und für eindeutige Lösungen braucht es wie beim Tango am besten zwei. Schauen Sie selbst, mit welchen PartnerInnen Sie arbeiten wollen:

Prof Dr Stephan A Jansen

Stephan A. Jansen ist Forscher, Berater und forscher Berater. Er sucht nach über 20 Jahren Wissenschaft, Bildung, Unternehmertum und Universitätsgründung die positiven Infektionen transformativen Wissens und ist wohl auch deswegen Co-Gründer vom „18ten Kamel“. Manche glauben, dass sein Mittelinitial für Abstraktions-Aktivität steht, andere für Ambivalenz-Akzeptanz. Vermutlich steht es für den Anfang der Weiterentwicklung von mehrwertiger Innovation, Organisation und Kognition. Für Anders-Besser-Machen.

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Peter John Mahrenholz

Peter John Mahrenholz, Assessor der Rechte, Experte der Markenführung, Liebhaber der Soziologie. Nach über 20 Jahren im Strategischen Marketing faszinieren ihn weiterhin individuelle Verfassungen und kollektive Beziehungen. Co-Gründer vom 18ten Kamel aus der Sehnsucht heraus, Perspektiven zu verbinden und damit Wirkungen auszulösen, die das Marketing allein nicht auslösen kann. Um damit Geschichten des Gelingens zu schreiben.

Mehr Infos

Das Magazin ODO | Oase der Orientierung

In wüsten Phasen braucht es Orientierung. In Phasen des Wissensdurstes braucht es Wasserstellen. Die Komplizen des Kamels bauen mit Klienten und Partnern Oasen der Orientierung – für reenergetisierende Pausen und aufregende Anregungen. Oasen sind Orientierungen. Orientierungen können Oasen sein.  

Wir würden uns freuen, wenn wir Sie mit auf Gedankengänge begleiten dürften und Sie uns Ihre Wanderungen des Wissens zusenden, um sie hier für Andere zugänglich zu machen.   

In 2017: 17 Fragen unserer Klienten, Partner und Komplizen an das 18te Kamel.

Fragen führen. Fragen führen häufig zu Nachfragen. Fragen führen zu Gesprächen. Gelingende Märkte sind gelingende Gespräche – fraglos. Fragwürdiges zusammengestellt vom 18ten Kamel – mit langfristiger Verantwortung, ohne schnelle Antworten.

Kompetenzen

Das 18te Kamel kann Lösungen nur zusammen mit denjenigen entwickeln, die das Problem wirklich kennen, kennenlernen und lernen wollen. Aber wir Komplizen haben aus z.T. weit über 25 Jahren Kompetenz und Erfahrung in Wissenschaft, Kommunikation und Beratung eine Ahnung über die Fragen, Studien, Methoden, Modelle. So können wir zusammen eine eigenständige Lösung entwickeln – eine, die die Biographie Ihrer Organisation nicht beleidigt, sondern weiterschreibt. 

Wir nennen diese Qualität „transformatives Wissen“ – und dies in allen Spielarten. Deswegen haben wir uns als Team zusammengeschlossen und deswegen glauben wir an ein Hybrid von Kompetenzen und an unser Akronym – wie könnte es anders sein:

C A M E L

C   onsulting: Strategy & Research 
A   cademy: Education & Coaching
M  arketing: Brands & Communication 
E   ntrepreneurship: Innovation & Prototyping
L   eadership: Management & Organisation

Wie Kamele es gewohnt sind: längere Durststrecken, wie Transformationsprozesse dies eben sind, schafft man in kreativen Karawanen bis zu den Oasen am besten gemeinsam. Mit den folgenden Beispielen unserer Forschungs- und Umsetzungs-Kompetenzen bekommen Sie einen ersten Eindruck.

 

Einige Beispiele von Angeboten und Klientenprojekten 

Kontakt

In Zeiten Sozialer Netzwerke erleben wir ja eine Umstellung von Beziehung auf Kontakt. Wir würden es gern umdrehen: Von einem ersten Kontakt zu einer wirksamen Beziehung.

Wenn Sie neugierig sind und eine vage Idee der Zusammenarbeit haben, schreiben Sie uns sehr gern.  

Büro Berlin

Das 18te Kamel & Komplizen 
Prof Dr Stephan A Jansen
Geschäftsführer 
Kurfürstendamm 132 

D-10711 Berlin
stephan.jansen@18teskamel.de
 

Büro Hamburg

Das 18te Kamel & Komplizen 
Peter John Mahrenholz
Geschäftsführer 
Isestrasse 59 

D-20149 Hamburg
pj.mahrenholz@18teskamel.de

+49 173-233 86 37